FAS1-Steuerung

FAS-Steuerung

Die flexiblen, elektronischen FAS1-Steuerungen auf Basis modernster 16bit-Mikrocontroller lassen sich in vielen Einsatzbereichen einsetzen. Durch ihre modulare Bauweise bei immer gleichen Gehäuseabmessungen ist eine schnelle Integration in die unterschiedlichsten Anwendungen ohne umfangreichen Konstruktionsaufwand möglich.

Das moderne Antriebs- und Steuerkonzept, entwickelt nach dem neuesten Stand der Technik, ist für die nächsten 10 bis 15 Jahre tragfähig. Ein innovativer, modularer Aufbau mit teilbestückten Hardware-Komponenten, die Möglichkeit der Implementierung zusätzlicher Baugruppen und der Einsatz von kundenspezifischen Software-Modulen ermöglichen es auf Kundenanforderungen schnell und flexibel zu reagieren. Auf Grund der Modularität der Steuerungssoftware ist eine rasche und kosteneffiziente Anpassung an Kundenwünsche möglich. Die FAS1-Steuerungen können auf Kundenwunsch auch mit vom Standard (USB) abweichenden Daten-Schnittstellen (z.B. RS232) ausgestattet werden.

FAS1-Steuerung im Überblick

  • Hocheffiziente DC/DC-Wandler mit einem Wirkungsgrad von über 90% kommen in der Spannungsversorgung zum Einsatz.
  • Ruheströme unter 1 µA des Mikrocontrollers im Stand­by-Betrieb werden erreicht.
  • Das verwendete Konzept der Spannungsversorgung deckt einen sehr weiten Bereich ab.
  • Die angetriebenen Komponenten können eine direkte Leistungsaufnahme von bis zu 200 Watt haben.
  • Über Sensoren und Aktoren können je nach Anwendungsfall zusätzliche Steuerfunktionen erfasst und ausgeführt werden.
  • Das Service- und Diagnosetool in der Anwendersoftware erleichtert die Wartung der Steuerung über deren gesamte Lebensdauer.

Auszug der Einsatzbereiche



Bahntechnik



Bus- & Straßenverkehr



Veranstaltungstechnik



Aufzugsysteme

Weitere Informationen

Betriebsspannung: 24V, 36V, 48V, 72V, 11OV, 220V, Toleranz ±30%

Leistungsstufe: PWM-Signale, 4 Halb- oder 2 Vollbrücken, 0 bis 50V, 12A Spitzenstrom, 7A Dauerstrom

Eingänge: digital, Standard 4, bis 8 erweiterbar, Rundsteckverbinder, Versorgungsspannung intern oder extern

Ausgänge: potentialfreie Relaiskontakte, Standard 2, bis 6 erweiterbar, Rundsteckverbinder, sowie 2 über Optokoppler getrennte Ausgänge,Versorgungsspannung intern oder extern

Schnittstellen: Standard-Mini-USB für Kommunikations-Funktionen, andere Schnittstellen als Option

Kommunikation: Inbetriebnahme, Parameterüberwachung und -änderungen mittels PC, Betriebssystem ab WINDOWS 7, andere Systeme auf Anfrage

Steuerfunktionen: abhängig vom eingesetzten Softwaremodul, reproduzierbare Ein- und Ausgangsüberwachung, Überwachung der Leistungsstufen auf Überlast, Zustandsanzeigen mittels LED, Erfassen und Speichern von Ereignissen, Ansteuerung der Leistungsstufen

Ereignisanalyse: Speichern von eingetretenen Ereignissen, Auslesen und Weiterverarbeitung über USB-Schnittstelle, drahtlose Kommunikation als Option

Materialeinsatz: Bauelemente der neuesten Generation mit geringster Verlustleistung sowie weltweit hoher Verfügbarkeit, hohe Lebensdauer

Einsatzbedingungen: -40°C bis +80°C bei 95% relativer Feuchte. Darüber hinaus werden die speziellen Bedingungen der EN 50155 (Bahn-Norm) wie Halogenfreiheit, Brandverhalten sowie toxische Anforderungen erfüllt.

Firmware: Eigenentwicklung, wird beim Hersteller über spezielle Programmierschnittstelle installiert, kann auch während der Anwendung der Steuerung jederzeit verändert und angepasst werden, enthält u.a. auch Serien- und Versionsnummer.

Anwendersoftware: Service- und Diagnosetools ermöglichen es dem Endanwender festgelegte zulässige Parameter zu ändern, um Anpassungen für individuelle Einsatzfälle selbst vorzunehmen.

  • Überwachung von Sensoren und Verarbeitung der Signale zwecks Steuerung von Prozessabläufen mit einer Positioniergenauigkeit von bis zu 0,02 mm (abhängig vom eingesetzten Inkremental-Geber) für Bewegungen wie
  • Öffnen, Schließen, Positionieren, Rampenfunktionen
  • Automatische Endlagenfindung, Lernfahrt, Blockier-Schutz, Hindernis-Erkennung und Reversieren durch Drehzahl- bzw. Drehmoment- und Strom-Überwachung
  • Zusätzliche Steuersignale an den Ausgängen für potentialfreies Schalten von Aktoren, Auslösen von NOT- Funktionen im spannungsfreien Zustand
  • Speichern von Fehlern bzw. Ereignissen, optische Anzeige von Zuständen, Temperaturüberwachung, Überwachung von Wartungsintervallen

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